Die Bundesregierung schützt die Lärmverursacher im Flugverkehr !

      Deutschland ist das verkehrsreichste Land in Europa

Ein grosses Problem an der Bekämpfung des Lärms ist:

das Fluglärmgesetz regelt nur den nachsorgenden Schallschutz.

Maßnahmen um Fluglärm zu vermeiden oder zu reduzieren, fehlen ganz.

 

Bereits 2002 legte die EU Massnahmen für einen Lärmaktionsplan fest.

Seit 2008 müsste der Lärmaktionsplan für den Flughafen Stuttgart umgesetzt sein 

Bis zur Fertigstellung des Lärmaktionsplans wird es Ende 2016 -

Danach beginnen die Maßnahmen der Umsetzung erst. Im Lärmaktionsplan 

fordern wir für die Maßnahmen festgelegte Termine, den die Terminierung wurde

komplett vergessen.

 

Wir fordern:

 Lärmfestschreibungskontur  tags    62 dba 

                                          nachts 52 dba

 

Gebühren Zuschlag bei Start und Landungen von 300% in den Nachtrandstunden

 

Sitzbelegung mit Sitzfaktor Auslastung 100% oder Zuschlag pro Leersitz

Bei Auslastung von nur 30% Startverbot

 

Zeitgemässe Navigationsanlage dass nur noch IFR Start durchgeführt werden

dürfen.

Verbot für Sichtflugstarts

 

ab 2015 dürfen nur noch zertifizierte  Chapter 4 Flugzeuge starten

ab 2016 Landeverbot für alle Chapter 3 Flugzeuge

 

 

unter diesem Link können Sie den Bericht lesen :

 

 
http://www.rp-stuttgart.de/servlet/PB/show/1365917/rps-ref46-lsb2012.pdf

 

Der Lärmschutzbericht 2012 wurde, auf unsere Anmahnung  hin, endlich

im Juli 2013 veröffentlicht. Soweit so  gut,

Der Bericht ist soweit objektiv, zeigt aber deutlich, warum die Veröffentlichung

erst auf drängen geschah.

 

Fakt ist, dass 25 % mehr Beschwerden eingegangen sind, und der Flughafen immer noch sagt, alles sei ganz prima.

           2014 werden wir wohl auch anmahnen müssen

Können - oder will die Flughafen Geschäftsleitung den Bericht

                                     nicht richtig lesen ?

 

Die Zahl der Beschwerden ist noch nicht transparent. Der LSB alleine

entscheidet über rechtmässig oder unrechtmässige Beschwerde.

 

Deshalb haben wir eine Klage beim Verwaltungsgericht eingelegt. Wir fordern

Transparenz und dass alle eingegangenen Beschwerden gezählt werden.